Dank Herrn Scherer und Herrn Hager, die sich bereit erklärt haben, die Begleitung zu übernehmen, konnten achtzehn Schüler der Klassenstufe 10 des GEG vom 14.-16.07.2010 ruhige und wunderschöne Tage im Kloster Sießen in Bad Saulgau verbringen.Trotz der einstündigen Verspätung unsererseits war die Freude riesig als Sr. Jutta-Maria und Sr. Angela-Maria uns endlich begrüßen konnten. Die Verspätung änderte auch nichts daran, dass alles ruhig angegangen wurde.
Nach dem köstlichen Mittagessen gab es noch einige organisatorische Dinge zu regeln, bevor wir in die Kennenlernphase übergingen. Am Nachmittag stand noch eine Klosterführung in zwei Gruppen an. Man merkte schon da, dass die freundlichen Schwestern keine Mühen scheuten, all unsere offenen Fragen zu beantworten.
Nach der Klosterführung folgte die Vorbereitung auf die anschließende Vesper, bei der wir, wie auch schon zuvor bei der Führung, von allen anderen Schwestern herzlich empfangen wurden. Den Tag ließen wir am Abend gemeinsam mit einer Einheit über den heiligen Franziskus und einem Tagesabschluss, bei dem wir unter anderem den Tag noch einmal revue passieren ließen, ruhig ausklingen.
Der zweite Tag begann für uns um 7:30 Uhr mit einem Morgenlob im Oratorium, bei dem wir das San Damiano – Kreuz betrachteten. Nach dem Frühstück lernten wir erneut viel über das Leben des heiligen Franziskus. Auch die Ruhephasen, die uns immer wieder die Zeit gaben, uns Gedanken über unser eigenes Leben, unsere Wünsche und Träume, unsere Wegbegleiter und unsere Erfahrungen, die uns geprägt haben, zu machen, empfanden wir als sehr angenehm. Selbst die ansonsten lästige Spülarbeit bereitete den Helfern Freude, da sie noch einmal die Gelegenheit hatten, in den für Alles offenen Schwestern tolle Ansprechpartner für Fragen und Anregungen zu treffen. Am Nachmittag war für uns eine sehr interessante Diskussionsrunde mit dem Superior Herrn Weber organisiert worden. Dieser hielt auch die anschließende Messe, zu der wir alle herzlich eingeladen waren. Nach dem Gemeinschaftsabend, der uns allen viel Spaß bereitete und mit der Entspannung verbunden war, folgte wie am Vorabend ein Tagesabschluss.
Den nächsten und leider schon letzten Tag eröffneten wir im Labyrinth des klostereigenen Franziskusgartens. Nachdem wir Zeit hatten zu Packen, setzten wir uns noch einmal zusammen, um uns darüber auszutauschen, wie es uns in den Tagen ergangen sei. Im Anschluss an das Mittagessen folgte der Abschied, bevor wir den Rückweg zum Bahnhof nach Saulgau antraten. Alles in allem war es eine stressfreie, zickenfreie und entspannte Zeit, in der wir viel Wärme, Ruhe und Offenheit (auch untereinander) erleben durften. Allen einen herzlichen Dank, die uns dies ermöglicht haben.
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